Auskunft über die Teilfaktoren der potentiellen Risiken
 Brandlastfaktor q  
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Immobile' Brandbelastung  Qi  
Die 'Immobile' Brandlast kommt aus den brennbaren Elementen der Konstruktion des Gebaüdes, z.B. Träger, Wände, Fenster, Bekleidung, usw. In der Praxis kann man einige Bauweisen andeuten, wobei man nur kleine Unterschiede in der Brandlast feststellt. Die nächste Tabelle ergänzt die meist üblichen Werte.   
A. Völlig unbrennbare Konstruktion, wie z.B. Stahl- oder Betonbau. 0
B. Unbrennbare Konstruktion, wie z.B. Stahl- oder Betonbau, mit bis 10% brennbaren Materialen für Fenster, Dachisolierung, Dachbekleidung, usw. 100
C1. Holzskelettbau mit unbrennbaren Materialen bekleidet. 300
C2. Traditionell unbrennbare Konstruktion mit Holzboden und hölzernen Dachschrägen. 300
D. Gebaüde mit  nur unbrennbaren Trägern, z.B. Stahlbau mit Kunststoffbekleidung. 1000
E. Gebaüde aus brennbaren Materialen, z.B. ein Holzbauhangar. 1500
Mobile' Brandbelastung Qm   Strecke[1]
Theoretisch berechnet man Qm mit der Wärmemenge, die sich beim vollständigen Verbrennen der Materialien der Einhalt freisetzt, geteilt durch die Grundfläche des Brandabschnittes. Es ist jedoch einfacher die nachtstehende Tabelle zu benutzen.[2]  
 Definiert durch den Benutzer 0
a. Niedriges Risiko Klasse EN12845 Klasse LH 200
a1. Büros 400  80 - 550 
a2. Wohnungen 500 330 - 780 
a3. Schulen 200 215 - 340 
a4. Krankenhäuser 250 100 - 330 
a5. Hotels 250 310 - 330 
b. Normales Risiko mit niedriger Brandlast EN12845 Klasse OH1  600
c. Normales Risiko mit mittlerer Brandlast EN12845 Klasse OH2 1500
d. Normales Risiko mit grosser Brandlast EN12845 Klasse OH3 2000
e. Normales Risiko mit sehr grosser Brandlast EN12845 Klasse OH4 2500
f. Hohes Risiko EN12845 Klasse HH1 2500
g. Hohes Risiko EN12845 Klasse HH2  3000
h. Hohes Risiko EN12845 Klasse HH3  3750
i. Lagerrisiken  [3] 6750
j. Regallager mit "Large drop"" Sprinkler geschutzt. 7500
Regallager mit ESFR Sprinkler bis 7 m hoch. 12000
Regallager mit ESFR Sprinkler mit  5.5 bar Drück 15000
Brandausdehnungsfaktor i  
Durchschnittsabmessung : m  
Brandausdehnung ist hauptsächlich wirksam an der Oberfläche der brennenden Objekte. Je grösser die verfügbare Fläche, je leichter die Brandausdehnung, wie sich bei einem Lagerfeuer aufgebaut aus feinen Zweigen herausstellt. Die Durchschnittsabmessung (in Meter) des Inhaltes ist kennzeichnend für das Verhältnis Volumen (in m³) / Oberfläche (in m²).  
Um diese Durchschnittsabmessung zu bewerten, nimmt man n bezeichnende Abmessungen des Inhaltes und berechnet die n-te Wurzel des Produktes dieser Zahlen. Die Durchschnittsabmessung liegt zwischen 2 m und 0.01 m.  
Tragen Sie ein Maximum von 10 typischen Massen (meter) hier ein:   P- Ref  P-V1 P-V2
Abmessung 1  1 0,30 0,3
Abmessung 2 5 3,00  
Abmessung 3 0,3    
Abmessung 4      
Abmessung 5      
Abmessung 6      
Abmessung 7      
Abmessung 8      
Abmessung 9      
Abmessung 10      
Total Anzahl typischen Massen  3 2,00 1
Berechnete Durchschnittsabmessung 1,14 0,95 0,30
Temperaturerhöhung T  
Bestimmen Sie die Temperaturerhöhung erforderlich um den Inhalt des Brandabschnittes zu entzünden oder zu beschädigen. Die nächste Serie deutet die üblichen Werte an.   
  Definiert durch den Benutzer  (Sehe auch bei Info P) 0 TOTAL: 0 TOTAL: 0 TOTAL:
 GEWOGENER DURCHSCHNITT der folgenden Kategorien (link to Info P)[4] 252 100% 302 100% 302 100%
a. Für entzündbare Flüssigkeiten ( FP <21°C ) 20 10% 20 10% 20 10%
b. Für Menschen, Kunststoffe, Elektronik[5] 100 0% 100 0% 100 0%
c. Für Holz, Papier, Nahrungsmittel 200 0% 200 0% 200 0%
d. Durchschnittlicher Inhalt der Wohngebäude  250 60% 250 40% 250 40%
e. Für Maschinen, Haushaltswaren, usw.  300 20% 300 20% 300 20%
f. Für Metallwaren 400 10% 400 10% 400 10%
g. Für nicht brennbare Materialen, wie Beton 500 0% 500 20% 500 20%
P- REF P - V1 P - V2
Brennbarkeitsklasse der Oberfläche M   TOTAL:
  GEWOGENER DURCHSCHNITT der folgenden Kategorien (link to Info P)[6] 2,25 100% 3 100% 2,7 100%
A1 nach EN13501-1 oder nicht brennbar  0 0% 0 30% 0 30%
A2 nach EN13501-1 oder fast nicht brennbar 0,5 10% 0,5 0% 0,5 0%
B nach EN13501- 1oder EN12845 Cat. I :Wenig brennbar oder feuerhemmend 1 0% 1 10% 1 20%
C nach EN13501-1 : Schwer brennbar, nicht feuerhemmend 2 50% 2 0% 2 0%
D nach EN13501 oder  EN12845 Cat. II: Brennbar 3 40% 3 0% 3 0%
E nach EN13501-1 oder EN12845 Cat. III: Leicht brennbar 4 0% 4 10% 4 0%
F: EN12845 Cat. IV : Entzündbar 5 0% 5 50% 5 50%
P- REF P - V1 P - V2
Grundflächenfaktor g P - REF P - V1 P - V2
Schritt 1: Messen Sie den längsten Abstand zwischen zwei Mittelpunkten der Seite des Brandabschnittes. Diese Distanz ist die theoretische Länge L,
Schritt 2: Messen Sie danach die totale Grösse der Grundfläche des Brandabschnittes:  Atot
Schritt 3: Teilen Sie diese Zahl durch die theoretische Länge L, um die äquivalente Breite b zu berechnen.[7]
Schritt 4: Prüfen Sie, ob das Gebäude zugänglich ist auf einer langen Seite (links): Wenn NICHT (rechts ): Verwenden Sie die "schmales Gebaüde” Annäherung.
Gebaüdezugang für den Feuerwehr
Gebäude ist auf einer langen Seite zugänglich  lang
Gebäude ist nur zugänglich auf einer schmale Seite schmal
Etagenfactor e
 Etagennummer, Galerien und Zwischenebenen
Man numeriert die Etagen wie folgt : E=0 für die Hauptzugangsebene, alle höhergelegenen Etagen werden dann E=1,2,3, usw. Alle Kellergeschösse werden dann E= , -2, -3, usw.
Für Galerien und Zwischenebenen kann man eine Bruchteilzahl benutzen: z.B. eine erste Etage mit einer Galerie die 40 % der Grundfläche ausfüllt kann 1.4 als Etagennummer haben
P - REF P - V1 P - V2
Rauchabzugsfaktor v
Der Rauchabzugsfaktor v wird anhandvon Qm, K und h berechnet.
Qm, die 'Mobile' Brandbelastung, ist massgebend für die Menge Rauch, die im Brandfall entsteht.
 
  P -REF P - V1 P - V2
 
 
 
 
 
 
 
 
 
SCHRITT 1:Bestimmen Sie h, die Raumhöhe des Abschnittes zwischen Boden und Decke. Für ein schräges Dach nimmt man die mittlere Höhe. Der Maximalwert für h = 15 m. Für höhere Decken verwendet FRAME 15 m.
SCHRITT 2: Geben Sie das Flächenmass aller Fenster, Einzelbeglasung, durchsichtige Flächen aus Kunststoff, usw., im Dach und im obersten Drittel der Mauer in m².[8]
SCHRITT 3 : Geben Sie das aerodynamische Flächenmass der Rauchabzüge  in m²
SCHRITT 4: Geben Sie die Leistung der mechanischen Entlüftungssysteme in Nm³/h.[9]
ODER definieren Sie die Verhältnis Rauchauspuföffnungen / Bodenfläche 
Zugänglichkeitsfaktor z 
Um den Zugänglichkeitsfaktor z zu bestimmen, benötigt man die Werte von b, H+, H- und Z. 
Um Z, die Anzahl Zugangsrichtungen festzustellen, setzt man die Windrose mit dem Norden am Haupteingang, und überprüft aus welchen Windrichtungen der Brandabschnitt für den Löscheinsatz zugänglich ist. Z = 4, falls alle Seiten zugänglich sind, oder = 3, 2, 1, falls eine oder mehrere Hauptrichtungen nicht erreichbar sein. Wenn das Gebaüde durch Brandmauern eingeteilt ist, muss die Seite mit der Brandmauer unbedingt als unzugänglich betrachtet werden. 
Z
1
2
3
4
P - REF P - V1 P - V2
Schuine rand: Nach OBEN

[1]
Durchschnitt und Variation der Brandlastdichten gefunden in der Literatur

[2]
Diese Tabelle ist auf der Einteilung in Risikoklassen für Sprinkleranlagen bzw. Rauchentlüftungsanlagen basiert. Bei jeder Risikoklasse gehört eine typische Brandlast, wofür die Tabelle eine konservative Schätzung gibt.
[3]
Für Lagerrisiken ist Qm in MJ/m² = 300 x der gesamten Wasserleistung der Sprinkler in liter/min.m². Für Regallager mit Dachsprinklern und zusätzlichen Sprinklerebenen unter dem Dach muß erst die gesamte Wasserleistung berechnet werden. Eine Wasserleistung von 12 .5 l/min.m² für jede Sprinklerebene wird der Wasserleistung des Dachsprinklernetzes hinzugefügt.

[4]
Ein Zwischenwert ist auch annehmbar. Z.B. in einer Lagerung mit teilweise eingepackten Ersatzteilen darf man 250°C anwenden.
Seien Sie sicher, dass die Gesamtmenge aller Kategorien 100% ist
[5]
Menschen müssen nur als "Inhalt" angesehen werden, wenn sie während einer ausgedehnten Zeit im Brandabschnitt bleiben  während der wachsenden Phase des Feuers.
[6]
Ein gewogener Durchschnitt ist auch annehmbar. Z.B., wo unverpackte und Plastikgeschützte Metallersatzteile gespeichert werden, kann eine Kombination von A1 und von F verwendet werden. Seien Sie sicher, dass die Gesamtmenge 100% ist
[7]
So bekommt man ein Rechteck ebensogroß wie der Brandabschnitt.

[8]
Vorausgesetzt wird, daß 30 % der Einzelbeglasungen und durchsichtigen Flächen aus Kunststoff im Dach und im obersten Drittel der Mauer durch das Feuer vernichtet werden und dem Rauchabzug zur Verfügung stehen.
Doppelbeglasung, die nicht leicht zerbricht, wird NICHT berücksichtigt.
[9]
Für mechanische Entlüftungssysteme  wird vorausgesetzt, daß die Leistung pro 10.000 m³/h mit einer Dachöffnung von 1 m² übereinstimmt.