Neue Flughafen. Für die neue Flughafen wird ein neues Brandschutzkoncept festgelegt: Fast alles was bekannt war,wird vorgesehen, Geld spielt keine Rolle : Das Brandschutzkonzept am Flughafen Düsseldorf International ( REF: BRANDSCHUTZ -Deutsche Feuerwehr-Zeitung Nr. 7/2001) Dieser Beitrag stellt das neue Brandschutzkonzept fur das Terminal am Flughafen Düsseldorf International vor. Nach dem Brandunglück am 11 April 1996 wurden die baulichen, anlagetechnisch und betrieblichen Brandschutzmaßnahmen grundlegend überarbeitet und in einem zielorientierten sowie objektbezogenen Gesamtsicherheitskonzept zusammengefasst.Das Zentralgebäude wurde komplette neu errichtet. Die Terminalerweiterung schafft mit der lichtdurchfluteten und großzügigen Bauweise mehr Service und Komfort. Neues Brandschutzkonzept Unter Berücksichtigung der besonderen Architektonischen Gestaltungsvarianten für die vorgesehenen Nutzungen wurde ein zielorientiertes und objektbezogenes Brandschutzsicherheitskonzept von einem unabhängigen Brandschutzsachverständigenbüro erarbeitet und in detaillierter Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden umgesetzt. Unter dem Gesichtspunkt des im Vordergrund stehenden Aspektes des Personenschutzes wurden foIgende primären Forderungen erhoben : Brandlastminimierung, Schaffung von brandabschnittsbildenden Unterteilungen (Abschottungsprinzip) Brandfrüherkennung Rauchfreihaltung, Sichere Rettungswegfuhrung Brandlastminimierung Eine primäre Maßnahme zur Vermeidung von Brandentstehungen und gefährlichen Rauchgasentwicklungen is die gezielte Minimierung der Brandlasten. Für alle im Gebäude eingebrachten Isolierstoffe wurden ausschließlich nichtbrennbare Baustoffe verwendet, usw.   Bauliche Brandschutzmaßnahmen Im Rahmen der behörderlichen Genehmigung wurde der Stahlkonstruktion der Hallenüberdachung im Zentralgebäude besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die spezielle gutachterlich durchgeführte Untersuchung hatte zum Ergebnis, dass alle Stützen einschließlich ihrer Fußpunkte F90 zu schützen sind. Weitergehende Untersugung ergab dass keine kritischen Erwärmungen der Hallendachkonstruktion auftreten. Die tragenden Bauteile in den übrigen Bereichen sind in Stahlbeton oder als Mauerwerk ausgeführt und entsprechen F90.   Gemäß dem "Abschottungsprinzip" wurden brandabsschnittsbildende Unterteilungen geschaffen. Der Flugsteig B ist in ällen Geschossebenen mit T 30- Toren vom Zentralgebäude getrennt. Die Geschossebenen 1 und 2 (Abflug, Non Schengen und Schengen) lassen sich darüber hinaus durch Brandschutzrolltore in jeweils drei Brändabschnitte unterteilen. Innerhalb des Zentralgebäude bestehen die zum Hallenbereich gerichteten Fassaden der Galerieebenen (Büros, Konferenzzentrum) aus G 30-Systemverglasungen.