In den ausgedehnten Hallenbereichen erfolgt die Entrauchung maschinell in den jeweiligen Funktionsbereichen (Rauchabschnitten). Die Check-In-Halle wird über insgesamt 26 Axialbrandgasventilatoren mit einer Leistung von je 100000 m3/h entraucht.   Die Wartebereiche Im Flugsteig B (Ebene 1 und Ebene 2) sind im Bereich der brandschutztechnischen Trennungen zusätzlich in Rauchabschnitte unterteilt. In der Gepäckausgabehalle (Ebene 0) des Zentralgebäudes erfolgt in definierten Abständen die Entrauchung über so genannte Linienentrauchungssysteme, um eine großflächige Rauchausbreitung in Längsrichtung zu verhindern. Bei einem Brandalarm im Gebäude werden die Lüftungsanlagen (RLT-Anlagen) für den jeweiligen Bereich automatisch abgeschaltet um eine Rauchausbreitung über das Kanalnetz zu verhindern.   Automatische Löschanlagen Das Terminalgebäude ist zusätzlich mit einer Sprinkleranlage ausgestattet . Sind im Zwischendeckenbereich Installationen (Kabel und Leitungen) vorhanden. erfolgt der Sprinklerschutz in zwei Ebenen.   Aufgrund der durchgeführten Brandsimulationsrechnungen zur Ermittlung der mögliche Temperaturen unterhalb der Hallendachkonstruktion wurde in Absprache mit allen Beteiligten auf den Sprinklerschutz der Check-In-Halle verzichtet. Die offen an den Hallenbereich angrenzendcn Nutzungseinheiten, z. B. die Check-In- Schalterelemente, sind mit einem verdichteten Sprinklerschutz ausgestattet. Zudem sind Seitenwandsprinkler für die Randbereiche der Check-In-Halle vorgesehen.   Die jeweils installierte Brandgefahrenklasse richtet sich nach der jeweils gegebenen Nutzung und variiert zwischen BG 1 und BG 2.2. Als Standardsprinkler sind Glasfasssprinkler mit einer Nennauslösetemperatur von 68 °C und einem RTI Wert von maximal 80 installiert. Das Glasdach des etwa 14 Meter hohen Atriums der "Airport-Arkaden" wurde in den Sprinklerschutz einbezogen. Hier sind aufgrund der möglichen witterungsbedingten Wärmestauung unterhalb des Daches Sprinkler mit einer Nennauslösetemperatur von 93 °C und einem RTI-Wert von maximal 80 installiert. Die Sprinkleranlage ist für eine Betriebszeit von 60 Minuten ausgelegt. Technische Einrichtungen und Bereiche, in denen ein Sprinklerschutz nicht den optimalen Schutz darstellt, werden mit besonderen automatischen Löscheinrichtungen geschützt. FRAME NACHWEIS   Aus dieser Beschreibung des neues Brandschutzkonzeptes werden die Daten für eine FRAME Berechnung abgeleitet. Diese Berechnung zeigt dass man alles was möglich war ins neues Konzept eingebaut hat, wodurch ein sehr niedriges Risikoniveau überbleibt: FRAME Gutachten neuer Konzept: GUTACHTEN Neues Brandschutzkonzept (pdf)   Das berechnete Risiko R ist für das Patrimonium : 0.35 Das berechnete Risiko R1 ist für die Personen: 0.12 Das berechnete Risiko R2 ist für die Aktivitäten: 0.17 Nach die FRAME - Berechnungen hat man in Düsseldorf erstmal zu wenig, und danach zu viel Geld für Brandschutz ausgegeben ...