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BERECHNUNG DER AKZEPTIERTEN RISIKEN
Die Akzeptierten Risiken geben wieder, dass ein Brandrisiko
allgemein gesellschaftlich akzeptiert wird, wenn es keine
unumkehrbaren Konsequenzen hat. Man berechnet sie mit dem
Aktivierungsfaktor a, dem Fluchtzeitfaktor t, dem Inhaltsfaktor c,
dem Umgebungsfaktor r und dem Abhängigkeitsfaktor d.
Der Aktivierungsfaktor a wird bewertet anhand von
den möglichen Brandursachen im Gebaüde. Diese findet man in
den Verwendungsarten der Gebaüde und den Nebentätigkeiten,
den Heizungsanlagen, der elektrischen Ausrüstung, der Anwendung
entzündlicher Produkte, und anderer gefährlichen
Handlungen.

Der Fluchzeitfaktor t wird bewertet anhand der
Anzahl der Personen, ihrer Mobilität, der Größe des
Brandabschnittes und den Eigenschaften der Rettungswege.

Der Inhaltsfaktor c bestimmt den Wert des
Inhaltes und ist bewertet nach dem wirtschaftlichen Wert der Güter
und den Ersatzmöglichkeiten.
Der Umgebungsfaktor r deutet an, ob die Umgebung
den Fluchtweg hindern kann. Man berechnet diesen Faktor mit der
"Immobile" Brandbelastung Qi und mit M , der
Brennbarkeitsklasse der Oberfläche.
Der Abhängigkeitsfaktor d deutet an,
wie empfindlich die Aktivität für Brand ist. Es ist das
Verhältnis zwischen Umsatz und Mehrwert.
Um einen angemessenen Brandschutz auszuwählen, kann man die
Richtzahl Ro, das Anfangsrisiko, benutzen. Nach
Berechnung des Ro-Werts, bestimmt man die empfehlenswerte Maßnahmen
gemäß der nächsten Skala:

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